Hans-Werner Waclawiczek-Preis der ÖGCH

Ausschreibung/Statuten

Die Österreichische Gesellschaft für Chirurgie und ihre assoziierten Fachgesellschaften schreibt 2021 erstmalig den Hans-Werner Waclawiczek-Preis für die beste klinisch orientierte Fragestellung mit praktischer und oder wissenschaftlicher Relevanz für den chirurgischen Alltag aus. Der Preis ist mit EUR 4.000,- dotiert.

 

Die Vergabe des Preises erfolgt nach folgenden Bestimmungen:

 

  1. Der Hans-Werner Waclawiczek-Preis ist ein wissenschaftlicher Nachwuchspreis, der explizit für Ärztinnen und Ärzte in Ausbildung in einem chirurgischen Fach innerhalb der österreichischen Gesellschaft für Chirurgie ausgeschrieben wird.
  2. Es handelt sich um eine Initial-Finanzierung einer Forschungsidee für die beste klinisch orientierte Fragestellung mit praktischer und oder wissenschaftlicher Relevanz für den chirurgischen Alltag.
  3. Wissenschaftliche Vorleistungen (Publikationen) sind zur Einreichung des Antrages wünschenswert jedoch nicht obligat.
  4. Wissenschaftlich begründete Fragestellung des Forschungsvorhabens (Umfang ohne Literaturverzeichnis mindestens 15.000 und maximal 25.000 Zeichen).
  5. Nachweis einer laufenden Ausbildung in einem chirurgischen Fach innerhalb der ÖGCH.
  6. Mitgliedschaft in der ÖGCH.
  7. Ein vollständiger Antrag als PDF möge bis zum 31. März des Jahres beim Generalsekretär der Österreichischen Gesellschaft für Chirurgie, Univ.-Prof. Dr. Albert Tuchmann, Frankgasse 8, Billroth-Haus, 1090 Wien, eingereicht werden. Zusätzlich ist eine elektronische Kopie des Konvoluts unter chirurgie@oegch.at einzureichen.
  8. Das Einreichen mehrerer Anträge einer Person für das gleiche Jahr ist nicht möglich.
  9. Der Gewinner des Preises hat die Verpflichtung, die Ergebnisse nach 12 Monaten in einem schriftlichen Protokoll (min. 10.000 Zeichen) dem Vorstand der österreichischen Gesellschaft für Chirurgie (chirurgie@oegch.at) vorzulegen.
  10. Die Begutachtung der eingereichten Arbeiten erfolgt durch eine Jury.
  11. Die Bewertung der Arbeiten erfolgt gemäß einer Skala von 0 bis 100 Punkten in den drei Kategorien innovativster Ansatz, klinische Relevanz und wissenschaftlicher Wert.
  12. Wenn keine der Arbeiten von den Juroren als preiswürdig erachtet wird, wird der Preis im betreffenden Jahr nicht verliehen.
  13. Werden von den Juroren mehrere Arbeiten an erste Stelle gesetzt, so wird der ausgeschriebene Preis geteilt vergeben.
  14. Die Überreichung des Preises erfolgt jeweils im Rahmen des Österreichischen Chirurgenkongresses. Der/Die PreisträgerIn erhält die Möglichkeit, die Ergebnisse im Rahmen des nächsten ÖCK zu präsentieren.